Feuerlöschgeräte

 

 

 

 

 

 

Brände sind gerade heute eine besonders elementare Bedrohung für uns Menschen, aber auch für unsere Umwelt und Güter. Die ständige Entwicklung neuer Werkstoffe und Materialien sowie ihre Anwendung stellen den Brandschutz immer wieder vor neue, herausfordernde Aufgaben. Durch vorbeugende Maßnahmen kann man Brände im Haus zwar weitgehendst ausschließen, aber nicht ganz verhindern.

Jedes Feuer hat, bedingt durch die Vielzahl brennbarer Stoffe, seine eigenen chemischen Prozesse und Vorgänge. Deshalb gibt es keinen Universallöscher für jeden Brand.

Tragbare Feuerlöscher können mit Pulver, Wasser, Schaum oder Kohlendioxid gefüllt werden. Das Löschmittel muss stets auf den jeweiligen Brennstoff abgestimmt werden, um eine optimale Löschwirkung zu erzielen. Mit der DIN EN 2 erfolgt eine Einteilung der verschiedenen Feuerlöscher in Brandklassen. Jede Brandklasse repräsentiert dabei bestimmte Stoffeigenschaften. Die DIN EN 2 gibt damit wesentliche Anhaltspunkte, welche Feuerlöscher bei bestimmten Objekten eingesetzt werden dürfen.

Merke: Folgende Brandklassen sind zu Unterscheiden:

 

                                            

Zur Bekämpfung von Bränden der Brandklasse A, B und C haben sich Pulverlöscher am Besten bewährt. Das Pulver befindet sich in einem Stahlbehälter und steht dort unter Druck des Treibmittels Stickstoff (Dauerdrucklöscher) oder wird erst im Einsatzfall durch das getrennt untergebrachte Treibmittel Kohlendioxid unter Druck gesetzt (Aufladelöscher).

Dauerdrucklöscher sind für den Verbraucher preiswerter, aber aufwendiger zu warten. Feuerlöscher gibt es mit 1, 2, 6, 9 und 12 kg Löschmittelinhalt. Sie gehören an einen festen, jederzeit zugänglichen Platz, den alle Familienmitglieder oder Hausbewohner kennen.

Nur überprüfte Feuerlöscher garantieren Betriebssicherheit. Deshalb sollten sie unbedingt nach spätestens zwei Jahren von einem sachkundigen Kundendienst gewartet werden. Die Anschrift findet man unter der Rubrik Feuer-, Löschanlagen u.- Geräte in den Gelben Seiten. Es sollte jeder mit der Handhabung und Funktion der Geräte vertraut sein.

Merke: Mehrere kleinere und mittlere Feuerlöscher im Haus verteilt, können im Brandfall manchmal schneller eingesetzt werden als ein großes Gerät.

In jedem gewerblichen Betrieb wird behördlich darauf geachtet, dass Feuerlöscher in ausreichender Zahl an den richtigen Stellen vorhanden sind. Dagegen hat jeder Wohnungs- und Eigenheimbesitzer die Freiheit, für einen ausreichenden Brandschutz selbst zu sorgen. Dieses ist aber in vielen Häusern noch eine sehr große "Schwachstelle".

Besonders Elektrogeräte in der Küche wie Herd, Geschirrspüler, Kaffeemaschine, Toaster, Waschmaschine usw. sind häufig Ursache eines Brandes. Laut statistischen Untersuchungen spielt bei jedem fünften Brand die Elektrizität bei der Brand- entstehung eine Rolle. Bei Fernseh- und Elektrogeräten sowie Heizdecken muss mit Brandgefahren gerechnet werden; ebenso beim leichtsinnigen Umgang mit brennenden Kerzen oder mit Zündhölzern am offenen Kamin.

Da bei verschiedenen Bastelarbeiten brandgefährdete Werkzeuge und Werkstoffe eingesetzt werden, ist auch hier die Brandgefahr nicht zu unterschätzen. Die Lagerung von Schmierstoffen, Reifen, Fahrzeugelektrik sowie elektrischen Werkzeugen wird allgemein in der Garage vorgenommen und bringt eine erhöhte Brandgefahr. Bei Oel-, Gas- und Elektroheizungsanlagen sollte optimal vor-
gebeugt werden. In vielen Fällen wird ein Entstehungsbrand zwar rechtzeitig erkannt, jedoch für die schnelle und erfolgreiche Bekämpfung fehlt dann ein Feuerlöscher. Brandschutzexperten empfehlen deshalb für Haus und Wohnung einen leistungsfähigen Feuerlöscher.

Durch vorbeugenden Brandschutz schützen Sie sich und Ihre Familie. Ebenso ist vorbeugender Brandschutz ein Beitrag zum Umweltschutz.

Weiterführende Informationen über Feuerlöschgeräte: Internetpräsenz des Feuerlöschgeräteherstellers Gloria - www.gloria.de